Musikalisches Gedenken an Herbert von Bose

Über 600 Jahre war der "Unterhof" in Frankleben der Stammsitz der Familie von Bose. Zwischen 1597 und 1603 wurde das Schloss errichtet, welches sich bis 1945 im Familienbesitz befand.

Ein bedeutendes Mitglied der Familie von Bose war Herbert von Bose. Carl Fedor Eduard Herbert von Bose (1893 - 1934) war deutscher Offizier, Nachrichtendienstler, Staatsbeamter und Widerstandskämpfer, der am 30. Juni 1934 von mehreren SS-Leuten erschossen wurde. Ihm zu Ehren fand am 16. März ein Gedenkkonzert statt. Trotz widrigem Wetter folgten mehr als 70 Besucher der Einladung des ehemaligen Solobratschers der Mailänder Scala, Ulrich von Wrochem. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch den Staatsminister Rainer Robra. Neben Werken von Joh. Sebastian Bach, M. Reger und Fritz von Bose präsentierte Ulrich von Wrochem auch eigene Kompositionen. Unterstützt wurde er dabei von der Pianistin Tatjana Prelevic.

Ulrich von Wrochem ist ein weltweit anerkannter Solobratscher. Im Laufe seiner Karriere führte es ihn an die Nordwestdeutsche Philharmonie Herford, die Berliner Oper, den Bayerischen Rundfunk und die Mailänder Scala. Seit Januar 2018 hat er sein Domizil nun im Schloss Frankleben aufgeschlagen. Mit weiteren klassischen Konzerten wird Ulrich von Wrochem auch zukünftig hochwertige Veranstaltungen im Schloss Frankleben anbieten.


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