Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Braunsbedra mit allen Ortsfeuerwehren der Einheitsgemeinde

Am 23.3.2018 trafen sich 19.00 Uhr die Mitglieder aller Ortsfeuerwehren und ihren Abteilungen in der Aula der Lessing-Grundschule in Braunsbedra zur  zweiten  gemeinsamen  Jahreshauptversammlung.
Herr Steffen Schmitz, Bürgermeister, begrüßte alle Anwesenden und bedankte sich für das geleistete ehrenamtliche Engagement in den Ortsfeuerwehren.
Er führte aus, dass nicht nur die Abarbeitung der Einsätze durch fachlich ausgebildete Einsatzkräfte mit der entsprechend notwendigen Technik, sondern auch die Kameradschaft und Mitgliedergewinnung weiter in den Focus rücken muss.
Hier hat die Geiseltaler Wohnungsgesellschaft neben einem Förderprogramm für die Vereine der Stadt Braunsbedra in 2017 auch für die Freiwillige  Feuerwehr ein Euro pro Einwohner - dies sind mehr als 11.000,- € - finanzielle Unterstützung gewährt. Diese finanziellen Mittel stehen auch in diesem Jahr wieder für die Pflege der Kameradschaft und Mitgliedergewinnung zur Verfügung.
Zum Stand Risikoanalyse  informierte er, dass die Löschwasseranalyse vorliegt und die Fortschreibung in Arbeit ist, auf deren Grundlage ist dann u.a. der Fahrzeugbestand schrittweise zu erneuern. Die hierfür benötigten finanziellen Mitte müssen in den insgesamten Haushalt der Stadt unter Beachtung der Aufgaben und Prioritäten eingetaktet werden.
Aber auch die bauliche Unterhaltung der Gebäude, sei es nun Feuerwehr, Kita oder Schule  bindet finanzielle  Mittel.
Eine der großen Baumaßnahmen, der Anbau Feuerwehr/Stadttechnik, wird im September 2018 soweit abgeschlossen sein,  dass am 29.9.2018 eine offizielle Einweihung geplant ist.
An dieser Stelle  bedankt sich Herr Schmitz nochmals für die in 2017 abgearbeiteten Einätze  und hofft weiterhin auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit der Wehren.
Er  bittet zum Gedenken an die verstorbenen Mitglieder der Feuerwehr  um eine Schweigeminute.
Anschließend übernimmt der stellv. Stadtwehrleiter, Obm D. Niedermeyer, das Wort und  berichtet über die gemeinsamen Einsätze, Übungen und Ausbildungen im vergangenen Jahr 2017. Das die Ortsfeuerwehren zu 148 Ereignissen alarmiert und  gemeinsam 355 Einsatzstunden abgeleistet haben. In diesem Zusammenhang appellierte er an alle, dass die  Einsatzberichte gewissenhaft ausgefüllt und rechtzeitig an die Verwaltung eingereicht werden müssen.
 
Er stellte heraus, dass die Zusammenarbeit der Wehren zukünftig noch weiter forciert werden muss, da die Einsatzbereitschaft am Tag sowie bei bestimmten Einsatzszenarien nur bei Alarmierung mehrerer Ortsfeuerwehren gewährleistet werden kann.
Abschließend bedankte er sich für die gezeigte hohe Einsatzbereitschaft und wünscht ein erfolgreiches, unfallfreies Jahr 2018.
Mit der Verlesung der Rechenschaftsberichte der einzelnen Ortsfeuerwehren und Jugendfeuerwehren Braunsbedra und Roßbach  ging es in der Tagesordnung weiter. Leider konnte der Rechenschaftsbericht der Ortsfeuerwehr  Frankleben nicht verlesen werden, da aus Gründen von Krankheit und Schichtdienst sich die 12 Kameradinnen und Kameraden für die Teilnahme  an der Jahreshauptversammlung entschuldigt hatten.
Neu zum vergangenen Jahr war die Auszeichnung von Kameraden für langjährig treue Dienste in der Feuerwehr durch den Bürgermeister Herrn S.Schmitz.
Kam. Raik Fritsche für  20 Jahre
Kam. Peter Stürzbecher für 30 Jahre

Leider waren die Kameraden Arno Heydenreich und Wolfgang Prassek nicht anwesend, so dass die Ehrung für 50 Jahre treue Dienste in der Feuerwehr zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt wird.

Ein Höhepunkt war die  Auszeichnung für  60 Jahre treue Dienste in der Ortsfeuerwehr Großkayna an Herrn Ernst Pfeil.
Zu Ehren des Kameraden erhoben sich alle Anwesenden von ihren Sitzen und applaudierten. Dies war ein bewegender Moment der Würdigung für alle Beteiligten.  
Der nächste Tagesordnungspunkt Diskussionen und Anregungen wurde von den Kameraden  rege angenommen. Es wurden Fragen zur weiteren finanziellen Untersetzung für die persönliche Schutzbekleidung, der Versicherung der Kameraden bei Veranstaltungen  sowie der Betrieb der Sirene in Neumark erörtert. Die Thematik der Versicherung muss noch weiter durch die Verwaltung eruiert werden.
Abschließend kam noch ein Veranstaltungstipp -  gemeinsam beim traditionellen  Schlauchbootrennen in Roßbach an der Hasse die Kräfte zu messen. Stadtwehrleiter Obm T.Schulze bedankte sich abschließend für die  konstruktive Mitarbeit und zeigte auf, dass die Nachwuchsarbeit, die Mitgliedergewinnung und die gemeinsame Ausbildung  an der Technik  noch mehr  im Focus stehen muss, um  den Brandschutz und das breite Spektrum an technischen Hilfeleistungen im Stadtgebiet weiterhin  gewährleisten zu können. Im Weiteren bedankte er sich bei allen Sponsoren der Feuerwehr für die gewährte Unterstützung sowie  dem Stadtrat und der Verwaltung für die konstruktive Zusammenarbeit.
Bei einem durch die Ortsfeuerwehr Braunsbedra angerichteten Imbiss wurden die Gespräche weiter vertieft.
Gut Wehr! 






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